Turnier Burghasungen 1997

  1. Die Vorbereitung

    Ein solches Fußballturnier erfordert natürlich immer eine Vorbereitung auf das Kommende. Die Bilder demonstrieren eindrucksvoll, mit welcher akribischen Gewissenhaftigkeit die Doozer damit beginnen, ihren durchtrainierten Körper auf 100% Leistungsfähigkeit zu bringen. In Wirklichkeit sind wir aber eine sogenannte Turniermannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigert (leider nicht schnell genug, um das frühzeitige Ausscheiden noch verhindern zu können). Nein, ganz im Ernst, es handelt sich auf den Fotos ausschließlich um isotonische Getränke, mit denen wir viel befreiter aufspielen können. Der Glore hat da auch nicht etwa eine Bratwurst in der Hand (nach deren Verzehr er keinen Meter mehr laufen könnte), sondern zur Wurst gepreßte, geballte Kondition. Wer ihn im Spiel sieht, weiß das. Von dieser Wurst könnte sich manch einer eine Scheibe abschneiden, wenn der Glore ihn läßt.

  2. Die Spiele

    Wie gesagt, wir sind eine Turniermannschaft, und so begann das Turnier denkbar schlecht. Wir starteten mit einer 2:4 Niederlage gegen die Burghasunger Jugendgruppe II, wobei wir 2:0 in Führung lagen. Im eigentlich vorentscheidenden Spiel gegen die Galaxy ergab sich dann ein glückliches 0:0 Unentschieden, die Entscheidung wurde also auf das letzte Spiel vertagt. Wir benötigten einen Sieg mit drei Toren Unterschied gegen die Jugendgruppe III und tatsächlich führten wir schnell mit 4:0. Durch sehr widrige Umstände fingen wir uns in der letzten Minute noch zwei Treffer, womit wir praktisch ausgeschieden waren. Proteste unsererseits führten jedoch dazu, daß die Galaxy ein Einsehen hatte (vielleicht konnten sie auch unsere Proteste nicht mehr hören), so daß beide Mannschaften je eine Halbzeit des Halbfinales spielten. Auch die Turnierleitung zeigte sich später versöhnlich und spendierte unserer Mannschaft einen Meter isotonische Getränke .

  3. Die Fans

    Natürlich sind unsere Fans vorbildlich (wenn sie gut gelaunt sind, es genug Bier und Würstchen gibt und das Wetter so schön ist, daß sie wenigstens braun werden (also nicht die Würstchen, sondern die Fans)). Auf dem einen Bild sehen wir zum Beispiel einen Fan, für den es nichts Schöneres zu geben scheint, als mit seinem Lieblingsspieler fotografiert zu werden. Aber ich werde das noch steigern: Ich werde eigenhändig "für Jim" auf das Bild schreiben ! Na, Jörn, ist das was ? Man darf eben den Kontakt zu den Fans nicht verlieren.

    Aber nicht alle unsere Fans sind so fasziniert von uns (um genau zu sein: kein anderer mehr). Auf dem anderen Foto sehen wir den Steffen, der lieber unerkannt bleiben möchte und zu diesem Zweck eine Sonnenbrille aufsetzte. Tja, Pech Steffen, du bist entlarvt !

    Heiko bereitet sich übrigens ebenfalls gerade konditionell auf das nächste Spiel vor, vom erheiterten Matthias beobachtet. Christian hingegen hat ganz eindeutig schon den nächsten Gegner anvisiert, bereit, ihn in Grund und Boden zu spielen.

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